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Key Takeaways

Faustregel: Aufzeichnungen 7 Jahre aufbewahren: Der IRS verlangt in der Regel von 501(c)3-Organisationen, Unterlagen für 7 Jahre aufzubewahren (abhängig von der Art der Unterlagen).

Wie lange sollte eine Kirche Aufzeichnungen über den Zehnten aufbewahren?

Die US-amerikanische Steuerbehörde (IRS) empfiehlt, dass Kirchen ihre Zehnten-, Spenden- und sonstigen Spendennachweise mindestens sieben Jahre lang aufbewahren. Dieser Zeitraum stellt sicher, dass die Kirche im Falle einer Prüfung gut vorbereitet ist.

Auch wenn die gesetzlichen Vorschriften für religiöse Organisationen keine genaue Frist vorgeben, gibt es dennoch bewährte Praktiken und Empfehlungen, die Kirchen bei einer effektiven Dokumentenaufbewahrung unterstützen können. Die effektivsten Softwarelösungen für Spendenverwaltung machen die Dokumentenpflege zudem viel einfacher (und staubfreier).

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Papierdokumente sind natürlich charmant... aber wir sind nicht Gandalf, der in den Bibliotheken von Gondor wühlt. Es spricht also nichts dagegen, alte Unterlagen zu digitalisieren und auf einer großen Festplatte zu sichern. Sie sind so viel weniger gefährdet durch brennende Kerzen.

Allgemeine Empfehlungen

Leitlinien des IRS

Der Internal Revenue Service (IRS) kann Steuererklärungen bis zu sieben Jahre nach ihrer Einreichung überprüfen. Daher wird in der Regel empfohlen, dass Kirchen finanzielle Unterlagen und Spendenaufzeichnungen, einschließlich Zehntennachweise, mindestens sieben Jahre lang aufbewahren. Dadurch sind Kirchen im Falle einer Steuerprüfung gut vorbereitet. Da Mitglieder häufig auf steuerliche Vergünstigungen aus ihren Zuwendungen zählen, ist eine gesunde Gemeindeverwaltung sowie transparente Prozesse und biblische Haushalterschaft besonders wichtig

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Arten von Dokumenten, die aufbewahrt werden sollten:

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Online-Spendensystem bereits eingerichtet haben oder nicht, sollten Sie unbedingt Zehntennachweise sammeln. Auch andere Finanzunterlagen sollten für sieben Jahre archiviert werden. Ihre Kirchenbuchhaltungssoftware (wie zum Beispiel Quickbooks) kann hierbei gute Dienste leisten. Zu den Unterlagen gehören unter anderem:

  • Bankauszüge
  • Schecks und Abstimmungsunterlagen
  • Unterlagen zu Verbindlichkeiten und Forderungen
  • Lohnsteuerunterlagen und Gehaltsregister
  • Anschaffung und Veräußerung von Eigentum

Elektronische Sicherungskopien:

Es ist ratsam, elektronische Sicherungskopien aller Finanzunterlagen zu erstellen und zu pflegen. Die Nutzung eines Kirchenmanagementsystems oder Online-Spendenplattformen kann diesen Prozess vereinfachen, indem automatisch Finanzberichte der Kirche erstellt und gespeichert werden.

Oft bieten diese Systeme eine sichere externe Speicherung und schützen die Daten so vor potenziellen Risiken wie Cyberangriffen, Bränden oder Überschwemmungen.

Physische Unterlagen:

Auch wenn elektronische Aufzeichnungen praktisch sind, ist es weiterhin ratsam, für besonders wichtige Dokumente auch physische Kopien zu bewahren. Zum Beispiel sollten Kirchen-Spendenumschläge etwa ein Jahr lang aufbewahrt werden. Obwohl das IRS diese Umschläge nicht als Spendenbeleg verlangt, können sie hilfreich sein, um Beträge zu überprüfen oder Spenderrückfragen zu beantworten.

Wenn Sie Ihre Kirchenakten gut organisieren, sind Sie am Ende so glücklich wie Gandalf nach dem Finale von Herr der Ringe (natürlich in der Extended Edition, Director’s Cut).

Praktische Schritte für die Dokumentenaufbewahrung

  1. System erstellen: Richten Sie ein klares System zur Nachverfolgung von Spenden ein. Beitragsformulare können wöchentliche Zehnten und Spenden zentralisieren und erleichtern es, Gesamtsummen bei Vorstandssitzungen sowie während der Steuerzeit vorzustellen.
  2. Spendenbeträge übertragen: Übertragen Sie regelmäßig die Spendenbeträge aus physischen Umschlägen in ein Hauptdokument. Das vereinfacht nicht nur das Versenden von Spendenbescheinigungen für Steuerzwecke erheblich, sondern stellt auch sicher, dass alle Aufzeichnungen aktuell sind und reduziert die Notwendigkeit, physische Umschläge über längere Zeiträume aufzubewahren.
  3. Kommunikation mit Spendern: Stellen Sie den Spendern Quittungen aus, die ihre Spenden im Geschäftsjahr ausweisen. Diese Quittungen helfen den Spendern dabei, ihre Aufzeichnungen mit denen der Kirche abzugleichen und können für die Steuererklärung verwendet werden.
  4. Steuerberater konsultieren: Da sich Steuergesetze ändern können, ist es immer ratsam, einen Steuerberater zu konsultieren oder IRS-Ressourcen für spezifische Hinweise zur Archivierung von Zehntenaufzeichnungen zu nutzen.

Suchen Sie weitere Informationen?

Wir haben ausführlich über die Grundlagen und Details eines gesunden Umgangs mit Spendeneinnahmen in der Kirche geschrieben. Dabei sind hilfreiche Artikel entstanden:

  • Anleitungen und Beispiele für effektive Online-Spendenseiten
  • Kurz gehaltene, wirkungsvolle Ansagen für die Kollekte in Ihrer Gemeinde
  • Eine Erkundung von Bibelversen rund ums Geben
  • Eine ausführliche Bewertung und Rangliste der besten Kirchenbuchhaltungssoftware 2024

Fazit

Durch die Aufbewahrung sowohl physischer als auch digitaler Aufzeichnungen und die Einführung eines klaren Systems zur Spendenverwaltung können Kirchen ihre Finanzen effektiv steuern und ihren Mitgliedern Transparenz bieten.

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Joshua Gordon

Joshua Gordon ist Laienpastor, Autor und leitender Redakteur bei TheLeadPastor.com. In den letzten zwei Jahrzehnten hat Josh eng mit Pastoren und anderen christlichen Leitern zusammengearbeitet, um ihnen zu helfen, ihre Botschaften zu schärfen und zu verbessern. Heute ist Joshua Pastor bei der New Life Fellowship, einer florierenden Kirche, die er in Cambridge, Ontario, Kanada, mitbegründet hat.



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