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Key Takeaways

Schatten und Mentoring sind entscheidend: Mitarbeitende lernen am besten, indem sie zunächst erfahrenen Leitenden über die Schulter schauen und fortlaufend Unterstützung bekommen, während sie in ihre Rolle hineinwachsen.

Ausstatten, um zu wachsen, nicht nur zu dienen: Ein persönlicher Wachstumsplan hilft Mitarbeitenden, langfristig Vertrauen und Fähigkeiten zu entwickeln, statt nur die ersten Wochen zu überstehen.

Einarbeitung heißt Jüngerschaft, nicht bloß Training: Mitarbeitende sollten nicht nur auf eine Rolle vorbereitet werden; sie sollen während des Einarbeitungs-Prozesses als Leiter:innen und Jünger:innen wachsen.

Neue Freiwillige in die Jugendarbeit einzubringen, bedeutet nicht nur, Lücken zu füllen – es geht darum, Menschen zu einer Berufung einzuladen und sie auf die Jugendjüngerschaft vorzubereiten. Doch zu oft fühlt sich das Onboarding wie ein bloßer Vorgang an: zu schnell, zu unklar, zu unpersönlich. In solchen Fällen zögern Freiwillige, haben wenig Selbstvertrauen oder steigen sogar aus, bevor sie überhaupt richtig begonnen haben.

Die Art und Weise, wie wir Freiwillige einarbeiten, sollte widerspiegeln, wie Gott uns ruft. Als der ultimative Jüngermacher sieht unser Vater unsere Schwächen und Lücken, und doch lädt er uns zu bedeutungsvoller Arbeit ein. Und er tut das ohne Druck oder Scham – sondern mit beständigem, gnädigem Führen zu einer größeren Bestimmung.

Genau diese Erfahrung wollen wir schaffen, wenn wir Freiwillige in die Jugendarbeit einarbeiten (unterstützt von hervorragender Software für Freiwilligenmanagement).

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Der Fünf-Schritte-Ansatz

Hier ist ein Fünf-Schritte-Ansatz, wie neue Leitende mit Absicht und voller Gnade willkommen geheißen werden können – und damit unser Jüngerschaftsmandat sichtbar wird.

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1) Kaffee zum Kennenlernen: Ihre Geschichte hören & Vision teilen

Das sollte sich nicht wie ein Verhör anfühlen. Im ersten Treffen geht es auch darum, Vision und Rollenerwartungen zu klären, wenn sie überlegen, sich für das Wachstum Ihrer Jugendgruppe zu engagieren. Ziel ist es, sie kennenzulernen, zu verstehen, warum sie sich engagieren möchten, und ein Bild davon zu bekommen, wo eventuell noch Kernkompetenzen für die Jugendarbeit fehlen. Aber es ist kein Verhör. Es ist ein Gespräch, das von Gnade und Ehrlichkeit geprägt sein soll.

Vorgeschlagene Fragen:

  • „Was hat dich für die Jugendarbeit begeistert?“
  • „Was begeistert dich daran, mit Jugendlichen zu arbeiten?“
  • „Wo fühlst du dich sicher? Wo eher unvorbereitet?“

Neue Freiwillige in die Jugendarbeit einzubringen, bedeutet nicht nur, Lücken zu füllen – es geht darum, Menschen zu einer Berufung einzuladen.

Mike Haynes, YouthMinistrycurriculum.com

2) Das Wichtigste sichern: Bewerbung & Hintergrundüberprüfung

Nach dem Kennenlern-Kaffee sollten die meisten Fragen aus der Bewerbung keine neuen Informationen mehr liefern. Die Geschichte, Überzeugungen sowie Stärken und Schwächen des Bewerbers sind bereits bekannt. Dennoch ist es unerlässlich, alle Unterlagen aufzubewahren. Warum? Es schützt die Gemeinde und die Jugendlichen – denn wir leben in einer gefallenen Welt, und wir sollen klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben sein. Aus demselben Grund ist auch eine Hintergrundüberprüfung erforderlich.

Wichtig:

  • Seien Sie transparent: „Wir überprüfen grundsätzlich alle – das gehört zu unserem Prozess, damit die Jugendlichen sicher sind.“
  • Wir empfehlen ein einfaches Online-Formular, zum Beispiel mit Google Forms

3) Hospitation: Einen erfahrenen Freiwilligen begleiten

Planen Sie den ersten Einsatz des neuen Freiwilligen gemeinsam mit einer erfahrenen Person (oder sich selbst) bei einem Treffen der Jugendgruppe. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass neue Freiwillige zu Beginn nervös oder schüchtern sind. Das ist völlig in Ordnung – sie machen Erfahrungen und beobachten zugleich. Der Hospitationszeitraum sollte zeitlich klar begrenzt sein. Zwei Wochen sind in der Regel ein guter Rahmen.

Wichtig:

  • Weisen Sie sie einer konkreten Person zu (nicht nur "den Abend beobachten").
  • Erklären Sie die Erwartungen: „Für zwei Wochen: Zuschauen, Notizen machen, Fragen stellen. Kein Leitungsdruck – einfach aufnehmen und lernen.“
  • Fragen Sie nach jedem Abend: „Was ist dir aufgefallen? Was war für dich ganz selbstverständlich? Was hat dich eingeschüchtert?“

Kirchenleitung für Jugendliche spaßig gestalten ist nicht nur möglich, sondern ein kraftvoller Weg, um die nächste Generation von Pastoren, Leitern, Eltern und Nachfolgern auszubilden.

4) Entwickle einen persönlichen Entwicklungsplan

Nach dem Hospitieren wird dein neuer Freiwilliger wahrscheinlich eine Vorstellung davon haben, welche Aspekte des Ehrenamts ihn begeistern und welche ihn nervös oder unsicher machen. Das ist eine großartige Gelegenheit, den Entwicklungsplan individuell zu gestalten, indem du dir diese Bereiche der Begeisterung und Angst im Vorfeld anhörst, sodass du herausfinden kannst, wo zusätzliches Jugendleiter-Training oder Ermutigung notwendig sein wird. Falls du oder der neue Ehrenamtliche nach der Hospitation das Gefühl habt, dass die Jugendarbeit nicht der richtige Ort ist, wäre jetzt auch der perfekte Zeitpunkt, um ein entsprechendes Gespräch zu führen.

Denke daran:

  • Nach der Hospitation Rücksprache halten: „Welche Bereiche der Jugendarbeit passen super zu dir? Was fühlt sich außerhalb deiner Komfortzone an?“
  • Gib klare nächste Schritte: Jugendleiter-Newsletter, Bücher, Trainingsvideos, Mentoring oder kleine Leitungsaufgaben.
  • Wenn es nicht passt, begleite sie wertschätzend: „Ich helfe dir gerne, den richtigen Ort zum Dienen zu finden – auch wenn es nicht hier ist.“

5) Lass sie los (aber bleibe erreichbar)

Gott scheint es zu genießen, Menschen loszuschicken, bevor wir vollständig auf jede mögliche Situation vorbereitet sind. Er sendet uns und verspricht, stets bei uns zu sein. Also Schritt fünf ist, deinen Freiwilligen loszuschicken – mit der Zusicherung, dass du oder ein anderer erfahrener Ehrenamtlicher als Mentor zur Verfügung steht, während sie vor Ort dazulernen.

Denke daran:

  • Feiere den Start: „Das ist aufregend! Du bist jetzt offiziell Teil des Teams.“
  • Stelle einen Mentor zur Begleitung an die Seite.
  • Melde dich nach den ersten Abenden: „Wie läuft's? Gibt es Überraschungen? Brauchst du Unterstützung?“

Worauf sollte man bei einem guten Jugendleiter-Curriculum achten?

1. Ein evangeliumszentrierter Ansatz
Ein gutes Jugendleiter-Curriculum stellt das Evangelium ins Zentrum und hilft Jugendlichen, ihr Leben aus christlicher Perspektive zu betrachten. Jede Lektion sollte auf Jesus hinweisen – nicht bloß auf Verhaltensregeln.

2. Umfassende & praxisnahe Materialien
Achte auf ein Curriculum, das Lehrmaterialien, Kleingruppenleitfäden und Werkzeuge für Eltern und Ehrenamtliche beinhaltet. Ein vielseitiges Materialpaket erleichtert die Entwicklung einer ganzheitlichen Strategie für die Jugendarbeit.

3. Flexibilität für jede Gruppengröße
Dein Curriculum sollte sowohl für kleine als auch große Gruppen funktionieren und anpassbare Stundenpläne sowie spannende Aktivitäten bieten. Hybride Optionen – wie Videobotschaften und interaktive Spiele – helfen dabei, den unterschiedlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden.

Empfehlung: das G Shades Youth Curriculum ist eine tolle Wahl, wenn du nach etwas Flexiblen, Ansprechenden und Evangeliumszentrierten suchst. Es geht nicht nur darum, einen Unterrichtsplatz zu füllen – es soll die Jugendlichen ermutigen, ihr Leben durch das Evangelium zu sehen. Und es gibt eine kostenlose Testversion!

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Joshua Gordon

Joshua Gordon ist Laienpastor, Autor und leitender Redakteur bei TheLeadPastor.com. In den letzten zwei Jahrzehnten hat Josh eng mit Pastoren und anderen christlichen Leitern zusammengearbeitet, um ihnen zu helfen, ihre Botschaften zu schärfen und zu verbessern. Heute ist Joshua Pastor bei der New Life Fellowship, einer florierenden Kirche, die er in Cambridge, Ontario, Kanada, mitbegründet hat.



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