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Kirchliche Verbindungskarten sind nur eines von vielen Werkzeugen in Ihrem Gemeindekoffer. Auch wenn Sie vielleicht verdreht die Augen und denken „benutzen wir die immer noch?“, ist dies tatsächlich ein wichtiges Instrument für Ihre Kirche. 

Ob es sich um handliche, kleine physische Karten oder ein Online-Formular per QR-Code handelt – sie bieten Besucher:innen eine einfache Möglichkeit, mit Ihrer Gemeinde in Kontakt zu treten, und liefern Ihnen gleichzeitig einen perfekten Anlass, Gäste willkommen zu heißen und kennenzulernen! 

Für manche Menschen kann das Ausfüllen einer Verbindungskarte der erste Kontaktpunkt mit einer Kirche oder der erste Schritt sein, um sich bei einer lokalen Gemeinde zu melden. 

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Vielleicht haben sie sogar eine bedeutungsvolle Entscheidung getroffen, Jesus nachzufolgen, oder sie sind daran interessiert, an kommenden Gemeindeveranstaltungen wie einem Taufgottesdienst oder einem Willkommensessen teilzunehmen!

Auch wenn diese Karten vielleicht „altmodisch“ erscheinen, sollte man auf keinen Fall unterschätzen, dass sie tatsächlich eine großartige Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen. 

Im letzten Jahr wurde eine Studie veröffentlicht, die den Anstieg des regelmäßigen Kirchenbesuchs hervorhob, insbesondere unter Millennials. 2021 berichteten nur 17 % dieser Altersgruppe von regelmäßigen Gottesdienstbesuchen, doch diese Zahl verdoppelte sich 2022: 39 % gaben an, regelmäßig teilzunehmen. Auch andere Altersgruppen zeigten ähnliche Trends.

Das mag kurzfristig dazu führen, dass mehr Menschen am Sonntagmorgen die Kirche besuchen, doch es bleibt entscheidend, strategisch zu überlegen, wie Ihre Gemeinde diese neuen Besucher:innen so einbindet, dass sie langfristig dabei bleiben.

Was ist eine kirchliche Verbindungskarte?

Eine kirchliche Verbindungskarte ist ein Instrument, um neuen Gottesdienstbesucher:innen das Einleben und den Anschluss an die Gemeinde zu erleichtern. Sie ist meist ein kurzes Formular – entweder auf Papier oder digital – mit Feldern für grundlegende Kontaktdaten wie Name, E-Mail-Adresse, Wohnanschrift und Telefonnummer.

Diese Daten kann Ihre Kirche nutzen, um neue Gäste willkommen zu heißen und sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Vielleicht möchten sie den Gemeinde-Newsletter erhalten oder ihr Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit signalisieren. So oder so: Es ist eine unkomplizierte Möglichkeit, ihre Anliegen weiterzugeben. 

Gleichzeitig können Kirchengemeinden auf diese Weise individuell willkommen heißen, sodass sich die Gäste gesehen und wertgeschätzt fühlen – eine schöne Gelegenheit, ihre Anwesenheit zu würdigen!

Außerdem dienen Verbindungskarten als Weg, Gäste offiziell als neue Mitglieder in die Gemeinde einzuladen.

Egal ob sie „Einladungskarten“, „Connect-Karten“, „Willkommenskarten“ oder „Besucherkarten“ genannt werden – sie sind ein wirksames Mittel, um zu zeigen, dass Ihrer Gemeinde das Wohlergehen und die Einbindung neuer Mitglieder am Herzen liegt und man gemeinsam entdecken kann, was sie alles zu bieten hat.

Wie werden kirchliche Verbindungskarten verwendet?

Hand aufs Herz, wir haben wohl alle schon diesen leicht unangenehmen Moment erlebt, wenn wir eine neue Kirche besuchen. Gail an der Eingangstür erkennt Sie als Gast, kommt strahlend auf Sie zu und drückt Ihnen eine Karte in die Hand. Sie betont, wie sehr sie sich freuen würde, wenn Sie die Karte ausfüllen würden. 

  • NAME: Den schreiben Sie hin, das ist kein Problem.
  • TELEFONNUMMER: Da kommen erste Zweifel auf: „Möchte ich dieser Gemeinde wirklich meine Handynummer geben? Was, wenn sie mich ständig anrufen!“ 
  • E-MAIL-ADRESSE: Ihr Herz schlägt schneller und Sie denken: „Was, wenn sie mich mit Newslettern und Einladungen zuspammen?“ 
  • SEELSORGERLICHE ANLIEGEN UND GEBETSANLIEGEN: Sie bekommen das Gefühl, sich rechtfertigen oder Dinge bekennen zu müssen. „Ähm, vielleicht lasse ich das Feld einfach frei?“, denken Sie sich. 

Alles in allem kann das Ausfüllen der Verbindungskarten ein bisschen unangenehm wirken. Aus Gemeindesicht wissen wir jedoch, wie wichtig diese kleinen Schätze sind. Und weil wir wissen, wie komisch diese Situation ist, sollten wir umso sorgfältiger mit den erhaltenen Informationen umgehen – und uns ehrlich fragen, welche Angaben wir wirklich brauchen.

Wir sollten Verbindungskarten wie die freundliche Begrüßung auf einer Party sehen – ein einfaches Mittel, das Eis zu brechen und einander besser kennenzulernen. Ob handschriftlich oder digital: Wir dürfen diese Karten als Chance begreifen, Menschen wirklich in die Gemeindefamilie einzuladen. 

Und was passiert danach? 

Im besten Fall haben Sie ein tolles Team oder jemanden, der großartig darin ist, neue Kontakte zu knüpfen. Jemand, der herzlich willkommen heißt, Gäste regelmäßig über Veranstaltungen und Programme auf dem Laufenden hält oder Erstbesucher:innen mit anderen Mitgliedern mit ähnlichen Interessen zusammenbringt. Wie neue Freundschaften – nur mit weniger verlegenem Smalltalk!

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Was sollte eine kirchliche Verbindungskarte enthalten?

Wenn Sie Informationen von neuen Besucher:innen einholen, gilt oft: Weniger ist mehr. Die Frage ist: Welche Angaben benötigen Sie wirklich? Versuchen Sie, es so einfach wie möglich zu halten und nicht zu viele Angaben zu verlangen. 

Wenn der Fragebogen zu umfangreich wirkt, kann das Gäste abschrecken oder sie fühlen sich überfordert und füllen die Karte gar nicht erst aus. 

Denken Sie daran, dass der Aufbau einer Freundschaft oder Beziehung manchmal Zeit braucht. Es ist wichtig, die Dinge langsam angehen zu lassen, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Genauso ist es auch, wenn Sie mit neuen Besuchern in Ihrer Kirche Kontakt aufnehmen. Überfordern Sie sie nicht mit zu vielen Fragen auf einmal; wenn sie sich wie bei einem Verhör fühlen, nehmen sie vielleicht gleich wieder Reißaus.

Denken Sie daran, dass Sie sich jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal melden können, um mehr Informationen zu erhalten. Also geraten Sie nicht in Panik, wenn Sie beim ersten Mal nur den Namen und die E-Mail-Adresse bekommen. Das ist ein großartiger Anfang, und Sie und Ihre Kirchenleiter können es sich zur Aufgabe machen, am folgenden Sonntag mehr über Ihre Besucher zu erfahren. 

Ihre grundlegende Kirchen-Connect-Karte sollte die üblichen Kontaktdaten wie Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer beinhalten. Es ist auch hilfreich, ein Feld für Gebetsanliegen oder andere Fragen aufzunehmen, die ein Besucher eventuell hat. 

Je nach verfügbarem Platz ist es zudem sinnvoll, einen Abschnitt für Hobbys und Interessen einzufügen. So kann es einfacher werden, Besucher mit bestimmten Aktivitäten oder Arbeitsbereichen der Kirche zu verbinden, die ihnen gefallen könnten. Oder Sie haben sogar die Gelegenheit, sie mit anderen Kirchenmitgliedern zusammenzubringen, die ähnliche Interessen haben. 

Das wichtigste Ziel Ihrer Kirche sollte es sein, dass sich alle Besucher und Stammgäste willkommen und mit der Kirchengemeinde verbunden fühlen. Halten Sie die Karte daher freundlich und einfach auszufüllen.

Welche Größe sollte Ihre Kirchen-Connect-Karte haben?

Bei der Gestaltung Ihrer eigenen Connect-Karte für die Kirche kommt es tatsächlich auf die Größe an. Es gibt keine universelle Lösung. Die Karte sollte klein genug sein, um in eine Tasche oder ein Portemonnaie zu passen, aber auch groß genug, damit alle notwendigen Informationen Platz finden. 

Übliche Größen sind 3,5 x 5 Zoll oder 4 x 6 Zoll.

Vorlage für Kirchen-Connect-Karten

Laden Sie hier unsere Kirchen-Connect-Karten-Vorlage herunter, die individuell anpassbar ist, sodass Sie das Logo und die Informationen Ihrer eigenen Kirche einfügen können. 

Beispiele für Kirchen-Connect-Karten

Hier finden Sie einige Beispiele für digitale Connect-Karten und wie verschiedene Gemeinden ihre Karten auf der eigenen Kirchen-Website nutzen.

1. Elevation Church

elevation church connection card screenshot

2. Saddleback Church 

saddleback church connection card screenshot

3. Trinity Central Church

trinity central church connection card screenshot

Tipps für den Einsatz von Kirchen-Connect-Karten

  1. Schnell nachfassen: Sobald Sie eine Church Connect Card erhalten, sollten Sie innerhalb der nächsten ein bis zwei Werktage zügig mit einer Willkommensnachricht oder E-Mail antworten. Das zeigt den Besuchern, dass Ihnen ihre Anwesenheit wichtig ist und Sie den Kontakt suchen. Vereinbaren Sie, falls Interesse besteht, noch in derselben Woche einen Gesprächstermin vor Ort!
  2. Halten Sie die Kommunikation aufrecht: Treten Sie regelmäßig mit Kirchenbesuchern in Kontakt, die eine Church Connect Card ausgefüllt haben. Sofern sie damit einverstanden sind, senden Sie ihnen Gemeindemitteilungen, Einladungen zu Veranstaltungen, Bibelkreisen und Kleingruppen oder auch personalisierte Nachrichten, um sie weiter in Ihre Kirchengemeinschaft einzubinden. Falls sie ein Gebetsanliegen angegeben haben, teilen Sie ihnen mit, dass Sie für ihre Situation beten.
  3. Nutzen Sie die Informationen für Gemeindearbeit: Verwenden Sie die auf den Church Connect Cards gesammelten Informationen, um potenzielle Ehrenamtliche oder Menschen mit Interesse an bestimmten Diensten und Outreach-Angeboten zu identifizieren. Wenn beispielsweise jemand Interesse an der Jugendarbeit angibt, sollte sich ein Kirchenleiter bei dieser Person bezüglich ehrenamtlicher Möglichkeiten in der Jugendarbeit der Gemeinde melden.
  4. Analysieren Sie die Daten: Dokumentieren Sie die mit den Church Connect Cards gesammelten Informationen, und analysieren Sie daraus Trends bezüglich Besucherzahlen und Engagement in Ihrer Kirche. So können Sie Bereiche erkennen, in denen Verbesserungen nötig sind, und Ihre Maßnahmen gezielter auf Besucher zuschneiden.

Denken Sie daran: Die Informationen aus Church Connect Cards sind eine wertvolle Ressource, um Kontakt zu Besuchern aufzubauen und Beziehungen innerhalb Ihrer Kirchengemeinde zu stärken. Nutzen Sie diese Chance – vielleicht werden daraus die zukünftigen Mitglieder Ihrer Kirche!

Wie geht es weiter?

Ein letzter Gedanke, und entschuldigen Sie, wenn ich mich wiederhole, aber ich kann diesen Punkt nicht oft genug betonen: Ich weiß, wie schwierig es manchmal sein kann, neue Besucher für die Kirche zu gewinnen – es gibt Phasen, in denen längere Zeit niemand durch die Tür kommt. Wenn dann endlich neue Gäste da sind, sollten Sie den besten ersten Eindruck hinterlassen und sie nicht wieder gehen lassen.

Deshalb ist die Church Connect Card eine einfache, schnelle Möglichkeit, ihre Kontaktdaten zu erfassen und dafür zu sorgen, dass sie sich wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen.

Haben Sie Spaß, gehen Sie auf die Menschen zu und bitten Sie sie um ihre Informationen! Das wird bestimmt der Anfang einer wunderbaren Freundschaft! 

Lesen Sie mehr über Ideen, wie Sie Menschen in Ihrer Kirche willkommen heißen können, und abonnieren Sie den The Lead Pastor Newsletter für weitere Informationen über Verbindungskarten und Gemeindewachstum.

Ashley Vaughan

Ashley hat einen Großteil ihres Erwachsenenlebens der Kirchenleitung gewidmet und verschiedene Rollen in der Jugendarbeit, Lobpreisleitung, Konferenzplanung, Jüngerschaft und Seelsorge übernommen. Heute dient und leitet sie in der Trinity Central Church in Vancouver, BC. Mit ihrer Leidenschaft, andere zu stärken, unterstützt Ashley Menschen dabei, ihr Führungspotenzial zu entdecken und weiterzuentwickeln. Über die Kirche hinaus engagiert sie sich weltweit durch ihre Mitarbeit bei Hope and Healing International, einer kanadischen Wohltätigkeitsorganisation, die lebensverändernde Unterstützung für Kinder mit Behinderungen in einigen der weltweit am wenigsten versorgten Regionen bietet.