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Key Takeaways

Du bist immer noch sein Mann: Versagen ändert nicht deine Berufung—Jesus stellt wieder her, ohne zu ersetzen.

Du kannst Ergebnisse nicht tragen:: Das Gewicht, das du spürst, kommt davon, dass du etwas kontrollieren willst, das nur Gott bewirken kann.

Tiefe bringt echtes Wachstum:: Wenn du Menschen befähigst, statt ihnen vorzuspielen, dann wächst die Gemeinde.

Frank Friedmann kam direkt aus dem Seminar mit einer starken Ausrichtung auf Leistung.

Er beschreibt sein jüngeres Ich als jemand mit „Verantwortungsbewusstsein fernab der Realität“, ein Pastor, der sich enorme Anforderungen stellte, weil er für Gott lehrte – und Gott lässt man nicht im Stich. Jede Entscheidung hatte Gewicht. Jedes Ergebnis fühlte sich an wie ein Referendum über seine Treue.

Er wurde, wie er selbst sagt, zwanghaft in Bezug auf Gott. Er drängte und strebte nach Erfolg, nach Wachstum, bis er am Ende war.

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Ich war am Verwelken. Nach all dem Drängen und Bemühen welkte ich innerlich und hatte meiner Gemeinde nichts mehr zu geben.

Frank Friedmann

Was hat sich geändert? 

Frank fand keine bessere Strategie, keine bessere Software und auch keine neue Vision für seine Gemeinde. Er erlebte einen grundlegenden Wandel darin, wie er seine Beziehung zu Gott verstand.

„Mir wurde klar, dass ich nicht Pastor sein muss, um von Gott geliebt und angenommen zu werden“, sagte er mir. „Ich bin für Gott bedeutsam, nicht wegen dem, was ich tue, sondern weil ich sein Kind bin. Das hat den Druck weggenommen.“

Wenn Gott einen Kühlschrank hätte, würde dein Bild daran hängen.

Das ist einer von Franks Lieblingssätzen – und es ist nicht nur ein netter Spruch. Es ist das theologische Fundament, auf das alles andere gebaut wird. 

Ein Pastor, der weiß, dass sein Bild bei Gott am Kühlschrank hängt, führt anders als einer, der noch versucht, es sich zu verdienen.

Pastor: Dein Status vor Gott hat nichts mit deinem Dienst-Ergebnis zu tun. Du bist geliebt, angenommen und bedeutend als sein Kind. Punkt.

Nicht als Leistungserbringer.

Nicht als Performer.

Nicht als derjenige, der dafür verantwortlich ist, was am Sonntagmorgen passiert.

Einfach nur, weil du sein Kind bist.

Du bist immer noch sein Mann (Johannes 21)

In Johannes 21 isst Petrus (der Jesus dreimal verleugnete) mit Jesus ein Frühstück am See. Jesus wendet sich an Petrus. Du kennst die Geschichte:

Jesus: Hey. Petrus, hast du mich lieb?

Petrus:  Ja. 

Jesus: Weide meine Schafe. 

Jesus: Hey Petrus, hast du mich lieb?

Petrus: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. 

Jesus: Weide meine Schafe. 

Und dann das dritte Mal, was sich sicher wie ein Schlag in die Magengrube angefühlt haben muss…

Jesus: Hey Petrus, hast du mich lieb?

Petrus, verzweifelt: Herr, du weißt alles. Du weißt, dass ich dich liebe. Ich habe nicht so gehandelt, aber du weißt es.

Jesus: Weide meine Schafe.

Bevor Petrus versagte, war er berufen, die Schafe zu weiden. Nach dem schlimmsten Versagen seines Lebens bekam er von Jesus denselben Auftrag. Petrus wurde nicht verdrängt oder verworfen.

„Das hat mich befreit“, sagte Frank. „Und es sollte jeden Pastor befreien.“ Ganz egal, wie sehr du es vermasselt hast, ganz egal, wie falsch du lagst, du bist immer noch sein Mann. Du bist immer noch sein Mann. Du bist immer noch sein Mann.

Das ist kein Trostpreis. Das ist der Grund, auf dem alles andere steht.

Ab dann war alles anders.

Das veränderte von Grund auf die Überzeugung, mit der Frank in jede Gemeinde ging, die er leitete.

Seine Gemeinde in Delaware begann mit 13 Erwachsenen und wuchs auf 400-500 Menschen an. Die Grace Life Church in Baton Rouge war seit 15 Jahren bei 70 Leuten stehen geblieben. Frank kam, ging tief mit seinen Leuten, und die Gemeinde verdoppelte sich in sechs Monaten. Und nochmal sechs Monate später nochmal. Und im darauffolgenden Jahr nochmals.

Das Ziel pastoraler Arbeit ist nicht, am Sonntag ein Wow-Erlebnis zu produzieren. Es geht darum, Gläubige zu stärken, damit sie TIEF wachsen und als Menschen leben, die das Leben Christi in jeden Raum tragen – von Montag bis Samstag.

Hör auf zu leisten. Fang an zu sein.

Die leistungsorientierte Version des pastoralen Dienstes ist erschöpfend und beruht auf einem verzerrten Bild. Diese Wahrheiten sind entscheidend:

  • Dein Stand bei Gott hängt nicht von deiner Leistung ab.
  • Deine Annahme bei ihm ist nicht abhängig von deinen Resultaten.
  • Deine Identität ist nie davon abhängig, wie du dich am Sonntagmorgen fühlst oder wie es lief.

Wenn das schlechte Gewissen anschleicht, das Zweifeln beginnt oder die Kluft zwischen dem, der du bist, und dem, der du sein solltest, zu weit erscheint, dann erinnere dich daran:

Wenn Gott einen Kühlschrank hätte, wäre dein Bild darauf.

Joshua Gordon

Joshua Gordon ist Laienpastor, Autor und leitender Redakteur bei TheLeadPastor.com. In den letzten zwei Jahrzehnten hat Josh eng mit Pastoren und anderen christlichen Leitern zusammengearbeitet, um ihnen zu helfen, ihre Botschaften zu schärfen und zu verbessern. Heute ist Joshua Pastor bei der New Life Fellowship, einer florierenden Kirche, die er in Cambridge, Ontario, Kanada, mitbegründet hat.



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